Ja, auch so kann Schule sein! Im Rahmen der alljährlichen Bayerischen Schulkinowoche machten sich knapp 50 Schülerinnen und Schüler der Klassen 8A und 8B auf ins Cinestar nach Ingolstadt. Nach einem kurzen Westpark-Bummel ging es dann los – auf dem Programm stand „Jenseits der blauen Grenze“, die Verfilmung eines Jugendromans über einen dramatischen Fluchtversuch aus der DDR über die Ostsee. (Ein Beitrag von Frau Schlampp.)
Hanna ist Leistungsschwimmerin in der DDR. In der Zeit zwischen Schule und Schwimmtraining trifft sie sich mit ihrem besten Freund Andreas und dem neuen Klassenkameraden Jens. Andreas hat ein sehr kritisches Verhältnis gegenüber der Staatsform der DDR und wird deshalb in den Jugendwerkhof geschickt, um dort sozialistisch umerzogen zu werden. Als er wieder herauskommt, plant er die Flucht in den Westen über die Ostsee und weiht Hanna ein.

Hanna schwankt zwischen ihrem Leben als anerkannte Leistungssportlerin in der DDR und dem Wunsch, mit Andreas zu fliehen. Schließlich trainiert sie Andreas, damit er die 50 km lange Schwimmstrecke schaffen kann. Hanna entscheidet sich, mit ihm zu fliehen und so schwimmen sie gemeinsam, verbunden mit einer dünnen Schnur am Handgelenk, durch die Ostsee gegen Westen…
Der Film hat uns wieder einmal bewusst gemacht, wie kostbar das Gut der Freiheit ist und dass wir sie viel mehr schätzen sollten.