Verwüstung der Schule – ein missglückter Scherz?

„Wenn das ein Streich war, dann kein lustiger“, so stellte unser Schulleiter Herr Schuster seine Meinung klar dar. Ganz genau weiß man kaum etwas zum Einbruch, der an der Schule am vergangenen Montag schnell das Hauptgesprächsthema wurde.

Höchstwahrscheinlich fand er in der Nacht von Samstag auf Sonntag statt, denn unserem Schulleiter fielen am Sonntag erste Ungereimtheiten auf. Am folgenden Tag stellten dann einige Schülerinnen und Schüler fest, dass die PCs aus ihren Klassenzimmern verschwunden und die Wände mit grüner Kreidefarbe beschmiert worden waren. Im Klassenzimmer der 9b war etwa der Rapername „GZUZ“ zu lesen. In vielen anderen Klassenzimmern standen außerdem noch die Zahlen „122“ und „027“ an den Wänden, welche Hinweise auf die Räume waren, in denen sich die verschwundenen Computer befanden. Man könnte meinen, dass dadurch, dass die Computer das Schulgebäude nicht verlassen hatten, auch kein Sachschaden entstanden war, doch Zugang zum Schulgebäude hatte man sich durch das Aufbrechen einer Außentüre verschafft.

Zugang zu den einzelnen Klassenzimmern bekamen die Täter, indem sie die Tür des Sekretariats aufbrachen und den Schlüssel entwendeten. So wurden 20 Räume geöffnet und nach der Aktion wieder ordentlich zugesperrt.

Der Gesamtschaden beläuft sich auf insgesamt circa 4000€. Der Geschädigte ist hierbei der Landkreis Eichstätt, eine Strafanzeige gegen unbekannt wurde bereits gestellt. Für viele ist auf Grund des Tathergangs offensichtlich, dass es sich bei den Verursachern um Jugendliche handeln muss, wobei der Verdacht aufkam, dass es sich um eine Art Abschlussstreich gehandelt haben könnte. Jedoch ist dies an unserer Realschule nicht üblich und solche Streiche fanden in keinem der letzten Jahre statt.

Klar ist, dass wer auch immer für diese Aktion verantwortlich ist, wenigstens keine Schulbücher zerstörte oder sonst extreme Verwüstung stattfinden ließ. Der Vandalismus an sich ist natürlich bereits schlimm und inakzeptabel, doch noch viel mehr hätte geschehen können.

Wer für den Schaden verantwortlich ist, das ist noch nicht bekannt. Daher muss, solange es keine Beweise dafür gibt, auch die Aussage, dass es sich um einen Abschlussstreich handelt, zurückhaltend beurteilt werden. Die Polizei ermittelt derzeit und bittet um Hinweise.

Ein Kommentar

  1. Als Mutter eines Abschlussschülers finde ich es nicht in Ordnung ohne jegliche Beweise von einem Abschlussstreich zu sprechen und alle Schüler des letzten Jahres in einen Topf zu werfen.

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.