Exkursion in die KZ-Gedenkstätte Flossenbürg

Am 13. Januar ging es für uns 10. Klassen nach Flossenbürg in die dortige KZ-Gedenkstätte. Zuvor hatten wir dieses Thema, wie auch den Nationalsozialismus als Ganzes, schon im Geschichtsunterricht behandelt. (Ein Beitrag von Emilia Richter, 10C.)

Mit diesem Wissen ging es dann für uns in der Früh mit zwei Bussen in den Ort nahe der tschechischen Grenze. In Flossenbürg angekommen, wurden wir dann von viel Schnee und Eis begrüßt. Im Anschluss haben wir uns in den einzelnen Klassen zusammengefunden und ein Experte hat uns übers Gelände geführt. Er hat uns zur Neugier und zum Fragenstellen motiviert, was mal mehr, mal weniger gut gelungen ist. Wir hatten durch die Fotos von früher auch den direkten Vergleich des Geländes von früher zu heute.

Leider stehen heute bis auf wenige Gebäude keine mehr, da alle anderen wegen des früheren Bedürfnisses, die Erinnerungen an das dunkelste Kapitel der deutschen Geschichte zu löschen, entfernt wurden. Wir haben auf der Führung viel über die Lebensumstände der Arbeiter, Offiziere und aller Beteiligten gelernt – aber auch, dass dieses KZ die Wirtschaft in Flossenbürg und Umgebung vorangetrieben hat. Wir hatten die Möglichkeit, die Aussagen und Leidensgeschichten von Betroffenen zu lesen und zu hören und uns durch ganz viele Bilder etwas in die schreckliche Realität aus dieser Zeit hineinzuversetzen. Nach der zweistündigen Führung durften wir uns dann noch alleine auf dem Gelände bewegen. Viele haben auch noch das Essen im dortigen Café getestet, bevor wir wieder nach Beilngries zurückkehrten.

Von diesem Ausflug haben wir alle etwas mitgenommen. Ob neue Eindrücke, neues Wissen oder beides: Die Exkursion war super, um einen tieferen Einblick in die Thematik rund um den Nationalsozialismus zu erlangen und daraus zu lernen.

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